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  1. Vermarktungsmix für deinen Blog

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    Viele Blogger träumen davon, das Bloggen zu ihrem Beruf zu machen und davon zu leben, sich auf ihren Blog der Welt mitzuteilen. Kann das funktionieren? Klar. Dafür gibt es viele Beispiele. Es sollte allerdings jeder Blogger wissen, dass das dann nicht mehr ablaufen wird, wie es das bei den meisten tut und es nicht damit getan ist, ein bis zwei Mal die Woche einen schnellen Artikel zu veröffentlichen. Es wird dann zum Full-Time-Job und es wird dem Blogger in der Regel nur dann gelingen, jeden Tag aufs Neue so viele Leser zu aquirieren, die ausreichen, um den Blog für Werbetreibende interessant zu machen.

    Wie kommt man als Blogger an die Werbetreibenden?

    Am einfachsten ist es, diesen Schritt von Vermittlern erledigen zu lassen. Am bekanntesten und für den Blogger wahrscheinlich die einfachste Möglichkeit sind Vermarkter wie Google mit seinem Adsense-Programm. Nach der Anmeldung bei Google und Annahme der Partnerschaft durch den Suchmaschinenriesen muss nur ein kleiner Codeschnipsel in die Seite eingebaut werden. Schon wird Werbung ausgeliefert, die entweder thematisch zum Blog passt und auf diesem Weg auch zum Interesse der Besucher passt oder solche Werbung, die z.B. über Remarketing solche Seiten bewirbt, die der Besucher bereits in der Vergangenheit besucht hat.

    Was kann der Blogger über Google Adsense verdienen?

    Die Vergütung erfolgt über PPC (Pay per click). Das heißt, dass der Blogger nur dann tatsächlich etwas verdient, wenn der Seitenbesucher auf einen Werbebanner klickt und damit allerdings auch die Seite verläßt. Die Höhe der Vergütung für einen Klick ist dynamisch. Das heißt, dass die Höhe der Vergütung davon abhängig ist, welches Thema die Werbung bedient und wie begehrt ein Klick im Werbenetzwerk von Google ist. Ein absolut seltenes und wenig beworbenes Nischenthema wird demnach aller Voraussicht nach kaum Einnahmen erzielen. Werbeklicks in Bereichen, in denen sich die Werber einen harten Wettbewerb um jeden Klick liefern, erzielen dagegen wirklich mehr als ordentliche Preise.

    Alternativen zu Adsense

    Neben Adsense gibt es eine Vielzahl von Vermarktern. Sehr beliebt sind dabei auch solche Plattformen, die Werbeplätze versteigern. Hier kann der Blogger sein Inventar, also seine Werbeplätze anbieten und darauf hoffen, dass Werbetreibende diese Plätze über einen Anbieter wie z.B. Adscale versteigert werden. Auf diese Weise können vor allem Restplätze auf einfache Weise monetarisiert werden.

    Affiliatemarketing

    Beim Affiliatemarketing bindet der Blogger Werbebanner ein und schickt damit Besucher auf die Webseite des Partners. Eine Bezahlung kommt in der Regel dann zustande, wenn der vermittelte Besucher einen Umsatz auf der Webseite des Partners generiert. Es handelt sich also um eine Art Vermittlungsprovision für tatsächlich erzielte Umsätze.

    Partnerprogramm von Amazon

    Ein attraktives Partnerprogramm bietet der große Internethändler Amazon. In seinem Partnerprogramm können Blogger aus einer Vielzahl von Werbeformen wählen, die wie beim Affiliatemarketing üblich, dann vergütet werden, sobald ein Artikel von Amazon tatsächlich nach der Vermittlung versandt wurde. Für Blogger ist das Partnerprogramm gerade dann sehr attraktiv, wenn sie ohnehin innerhalb ihrer Artikel Produkt- oder Buchempfehlungen an ihre User geben, da die Kaufbereitschaft gerade bei Amazon sehr hoch ist.

    Eigenvermarktung

    Am lukrativsten ist es für den Blogger natürlich, wenn er seinen Blog direkt durch den Werbetreibenden vergolden lassen kann. Hier fällt keine Provision für Marktplätze oder Vermarkter an. Selbstverständlich ist über den persönlichen Kontakt auch eine andere Preisstruktur möglich, als es sonst in den großen Werbenetzwerken möglich ist.

    Wann rentiert sich der Aufwand für die Vermarktung des Blogs?

    Grundsätzlich kann der Blogger davon ausgehen, dass sein Blog dann für Werber attraktiv ist, wenn der Preis für 1000 Einblendungen eines Werbemittels so gewählt ist, dass nach der individuellen Klickrate, der anschließend erzielten Conversion-Rate auf der Zielseite und dem durchschnittlich erzielten Warenkorbwert und Gewinnmarge in einem gesunden Verhältnis steht, heißt, die Ausgaben für die Werbung muss sich lohnen und gerade bei Internetwerbung sind die Zahlen sehr transparent und entsprechend einfach ist das Controlling des Erfolgs für den Werber.

    Ein Problem dabei ist, dass alleine die Aussagekraft der Statistiken eine gewisse Mindestzahl an Werbeauslieferungen voraussetzt. Unter 1000 täglichen Einblendungen sind die Statistiken eher wackelig und da erfahrene Werber kaum Kontingente unter 1000 Einblendungen buchen, ist das eine absolute Untergrenze. Bei solchen kleinen Kontingenten sind auch die Preise recht gering, aber als Basis kann hier schon mal gerechnet werden:

    Angenommen, der Blog erreicht 1000 tägliche Seitenaufrufe und liefert bei jedem Seitenaufruf 3 Werbebanner aus. Das bedeutet 3000 tägliche Werbeauslieferungen, für die zu Beginn wahrscheinlich ca. 2 bis 3 Euro eingenommen werden können. Bei 30 Tagen im Monat wäre das ein Verdienst von 60 bis 90 Euro. Wo die Grenze liegt, ab der sich daraus ein Lebensunterhalt bestreiten läßt, muss natürlich jeder für sich entscheiden. Es dürfte allerdings klar sein, dass ein auskömmliches Einkommen nur mit hohen Besucherzahlen erzielt werden kann.

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